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DR. MARTIN KRETZER Notar

DR. MATTHIAS RAFFEL Notar

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Erneute Erhöhung der Grunderwerbsteuer

Erneute Erhöhung der Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer für Grundbesitz im Saarland wurde zum 1. Januar 2015 von 5,5 % auf 6,5 % erhöht. Damit ist im Saarland die Grunderwerbsteuer seit Ende 2010 von 3,5 % auf 6,5 % gestiegen.

Warnung bei Eintragungen in das Handelsregister

Warnung bei Eintragungen in das Handelsregister

Wer eine Eintragung in das Handelsregister veranlasst, wie z.B. bei Gründung einer GmbH, bei Wechsel des Geschäftsführers oder bei Änderungen der Satzung einer GmbH, erhält häufig betrügerische Rechnungen für Eintragungen in privat geführte Verzeichnisse, die den offiziellen Rechnungen des Handelsregister bewusst ähneln. Sollten Sie deshalb eine solche Rechnung erhalten, hinsichtlich deren Berechtigung Sie im Zweifel sind, kontaktieren Sie Ihren Notar. Die Bundesnotarkammer hat zu diesen betrügerischen Rechnungen ein Startet das Herunterladen der DateiMerkblatt herausgegeben.

Neues Kostengesetz

Neues Kostengesetz

Am 1. August 2013 tritt ein neues Notarkostengesetz in Kraft. Die genaue Bezeichnung dieses Gesetzes lautet: Gesetz über Kosten der freiwilligen Gerichtsbarkeit für Gerichte und Notare. Die Abkürzung lautet Startet das Herunterladen der DateiGNotKG. Dieses neue Gesetz löst die bisherige Kostenordnung (KostO) ab.  

Deutsch-französischer Wahlgüterstand

Deutsch-französischer Wahlgüterstand

Am 1. Mai 2013 ist das Abkommen vom 4. Februar 2010 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über den Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft in Kraft getreten. Näheres finden Sie in dem Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterInformationsblatt des Bundesjustizministeriums und in den Startet das Herunterladen der DateiErläuterungen des Bundesjustizministeriums.

Nochmalige Erhöhung der Grunderwerbsteuer im Saarland

Nochmalige Erhöhung der Grunderwerbsteuer im Saarland

Durch das Haushaltsbegleitgesetz, welches im Amtsblatt des Saarlandes am 20. Dezember 2012 verkündet wurde, wurde im Saarland die Grunderwerbsteuer ab dem 1. Januar 2013 von 4,5 % auf 5,5 % erhöht.

Europäische Erbrechtsverordnung

Europäische Erbrechtsverordnung

Das europäische Erbrecht ist durch eine Verordnung des europäischen Parlaments und Rats vom 4. Juli 2012 neu geregelt, wobei diese Verordnung allerdings erst zum 17. August 2015 in Kraft tritt. Völlig neu ist, dass sich im Falle des Todes eines Menschen die Erbfolge grundsätzlich nach dem Recht des letzten gewöhnlichen Aufenthalts richtet. Wenn also ein Deutscher mit Wohnsitz in Belgien verstirbt, findet auf seine Erbfolge grundsätzlich nicht deutsches, sondern belgisches Erbrecht Anwendung. Umgekehrt richtet sich dann aber die Erbfolge eines schwedischen Staatsangehörigen, der mit gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland verstirbt, nach deutschem und nicht nach schwedischem Erbrecht. Man kann aber in einer Verfügung von Todes wegen (also z.B. in einem Testament) bestimmen, dass sich die Erbfolge nach dem Recht des Staates richten soll, dessen Staatsangehörigkeit man besitzt, so dass dann bei einem deutschen Staatsangehörigen grundsätzlich deutsches Erbrecht gilt, auch wenn er mit gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland verstirbt.

Alle diejenigen Deutschen, die im Ausland wohnen, sollten sich beraten lassen, welche testamentarischen Regelungen für sie geeignet sind.

Gesetz zur Neuregelung der Organspende

Gesetz zur Neuregelung der Organspende

Am 1. August 2012 tritt die Neuregelung der Organspende in Kraft. Nähere Informationen können Sie der Startet das Herunterladen der DateiPressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums entnehmen.

Zentrales Testamentsregister

Zentrales Testamentsregister

Das von der Bundesnotarkammer geführte Zentrale Testamentsregister für Deutschland nimmt am 1. Januar 2012 den Betrieb auf. Es enthält die Verwahrangaben zu sämtlichen erbfolgerelevanten Urkunden, die vom Notar errichtet werden oder in gerichtliche Verwahrung gelangen.

Das Register wird in jedem Sterbefall von Amts wegen auf vorhandene Testamente und andere erbfolgerelevante Urkunden geprüft. Die Bundesnotarkammer informiert daraufhin das zuständige Nachlassgericht, ob und welche Verfügungen von Todes wegen zu beachten sind. Dadurch wird der letzte Wille des Erblassers gesichert, und Nachlassverfahren können schneller und effizienter durchgeführt werden.

Ausführliche Informationen finden Sie unter www.testamentsregister.de

Erneute Erhöhung der Grunderwerbsteuer

Erneute Erhöhung der Grunderwerbsteuer

Durch das Haushaltsbegleitgesetz 2012, welches im Amtsblatt des Saarlandes am 22. Dezember 2011 verkündet wurde, wurde im Saarland die Grunderwerbsteuer ab dem 1. Januar 2012 von 4 % auf 4,5 % erhöht.

Änderung des Erbrechts nichtehelicher Kinder

Änderung des Erbrechts nichtehelicher Kinder

Der Bundestag hat am 24.2.2011 das Zweite Gesetz zur erbrechtlichen Gleichstellung nichtehelicher Kinder beschlossen. Bisher war die Rechtslage so, dass die vor dem 1.7.1949 geborenen nichtehelichen Kinder nach wie vor nach ihrem Vater (wie auch umgekehrt) nicht gesetzlich erb- und pflichtteilsberechtigt waren, sofern der Vater am 2.10.1990 seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik gehabt hatte. Diese erbrechtliche Ungleichbehandlung der vor dem 1.7.1949 geborenen nichtehelichen Kinder verstößt nach Feststellung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 28.5.2009 gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK).

Durch das Zweite Erbrechtsgleichstellungsgesetz wird die noch bestehende Ungleichbehandlung – soweit möglich – beseitigt. Auch die vor dem 1.7.1949 geborenen nichtehelichen Kinder sind künftig nach ihrem Vater (wie auch umgekehrt) gesetzlich erb- und pflichtteilsberechtigt. Die Geltung der Neuregelung wird dabei auf alle Todesfälle erweitert, die sich nach der o. g. Entscheidung des EGMR am 28.5.2009 ereignet haben. Von einer weitergehenden Rückwirkung wurde aus Gründen des Vertrauensschutzes abgesehen. Für nichteheliche Kinder, deren Väter bereits vor dem 28.5.2009 verstorben sind, verbleibt es wegen des verfassungsrechtlich verankerten Rückwirkungsverbots grundsätzlich bei der früheren Rechtslage. Eine Ausnahme ist für den Fall vorgesehen, dass der Staat selbst zum Erben geworden ist, zum Beispiel weil es weder Verwandte noch Ehegatten bzw. Lebenspartner gab oder weil die Erbschaft ausgeschlagen wurde. In solchen Konstellationen können die betroffenen nichtehelichen Kinder vom Bund oder einem Land Ersatz in Höhe des Wertes der ihnen entgangenen erbrechtlichen Ansprüche verlangen.

Gesetzliche Erbfolge

Gesetzliche Erbfolge

In der Darstellung der Bundesnotarkammer zur Startet das Herunterladen der Dateigesetzlichen Erbfolge können Sie sie sich informieren, wie die Erbfolge aussieht, wenn keine Verfügung von Todes wegen (Testament oder Erbvertrag) errichtet wird

Glossare und Merkblätter der Bundesnotarkammer

Glossare und Merkblätter der Bundesnotarkammer

Auf der Internetseite der Bundesnotarkammer finden Sie ein Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterGlossar, welches Ihnen Erläuterungen zu Begriffen in notariellen Urkunden gibt. Dort finden Sie auch Glossars zu ausgewählten Themen, wie Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterGrundstücks- und Hauskaufverträge und Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterWohnungskauf- und Bauträgerverträge. Darüber hinaus finden Sie dort auch ein Merkblatt zum Thema Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKauf eines gebrauchten Hauses. Sollten Sie noch weitere Fragen hierzu haben, sprechen Sie uns an!

Ehrenamtspauschbetrag bei Vereinen

Ehrenamtspauschbetrag bei Vereinen

§ 3 Nr.26a Einkommensteuergesetz bestimmt, dass Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten im Dienst oder Auftrag einer nach § 5 Abs.1 Nr.9 Körperschaftsteuergesetz steuerbegünstigten Körperschaft zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke bis zu einem Jahresbetrag von 500,- € steuerfrei gestellt wird.

Streitig war bisher, ob auch Vorstandsmitglieder/Vereinsmitglieder pauschal bemessene Tätigkeitsvergütungen bis zur Höhe von 500,- € steuerfrei vereinnahmen können und ob hierdurch die Gemeinnützigkeit gefährdet wird.

Das Bundesministerium der Finanzen hat in einem Startet das Herunterladen der DateiSchreiben vom 14.10.2009 zu dieser Frage Stellung genommen und bestimmt, dass für die steuerfreie Vereinnahmung eine ausdrückliche Satzungsregelung erforderlich ist, wonach Vergütungen an Vorstandsmitglieder/Vereinsmitglieder zulässig sind. Wird die Satzung nicht entsprechend geändert und trotzdem eine pauschal bemessene Tätigkeits- vergütung gewährt, liegt ein Verstoß gegen die Selbstlosigkeit des Vereins vor.

Es kann deshalb nur jedem Verein, der solche Tätigkeitsvergütungen gewähren will, geraten werden, seine Satzung entsprechend zu ändern.

Merkblatt zum Bauträgervertrag

Merkblatt zum Bauträgervertrag

Der Gesetzgeber hat mit dem sogenannten Forderungssicherungsgesetz die Rechte des Verbrauchers gegen den Bauträger für den Fall des Vorhandenseins von Mängeln bei der Abnahme gestärkt. Allerdings ist das Zusammenspiel der hierbei einschlägigen gesetzlichen Normen etwas verzwickt und für den Laien nicht ohne weiteres verständlich. Mit dem Startet das Herunterladen der DateiMerkblatt zum Bauträgervertrag stelle ich Ihnen eine verständliche Erläuterung dieser Materie zur Verfügung.

Änderungen im Vereinsrecht

Änderungen im Vereinsrecht

Der Deutsche Bundestag hat aktuell zwei Gesetze zu Verbesserungen im Vereinsrecht beschlossen, insbesondere eine Haftungsbegrenzung für ehrenamtlich tätige Vereinsvorstände und Vorschriften, mit denen elektronische Anmeldungen zum Vereinsregister erleichtert werden.

Das vom Deutschen Bundestag in zweiter und dritter Lesung beschlossene Startet das Herunterladen der DateiGesetz zur Begrenzung der Haftung von ehrenamtlich tätigen Vereinsvorständen beinhaltet angemessene Haftungserleichterungen für Vereins- und Stiftungsvorstände, die unentgeltlich tätig sind oder für ihre Tätigkeit ein geringfügiges Honorar von maximal 500 Euro im Jahr erhalten. Diese Wertgrenze orientiert sich an dem Steuerfreibetrag für Vereinsvorstände. So wird gewährleistet, dass Vereine und Vorstandsmitglieder die vorgesehenen steuerrechtlichen Vergünstigungen ohne negative haftungsrechtliche Folgen ausschöpfen können.

Mit dem vom Bundestag beschlossenen Startet das Herunterladen der DateiGesetz zur Erleichterung elektronischer Anmeldungen zum Vereinsregister und anderer vereinsrechtlicher Änderungen werden die noch notwendigen Voraussetzungen zur Zulassung elektronischer Anmeldungen zu den Vereinsregistern geschaffen. "Viele Vereinsregister werden in den Ländern bereits elektronisch geführt. Jetzt haben wir die Voraussetzungen geschaffen, dass auch alle Anmeldungen zum Vereinsregister elektronisch erfolgen können. Dabei war mir wichtig, dass die elektronische Anmeldung keine Pflicht, sondern eine zusätzliche Möglichkeit darstellt. So kann jeder Verein selbst entscheden, welche Form der Anmeldung für ihn die einfachste ist", sagte Bundesjustizministerin Zypries.

Außerdem hat das Bundesministerium der Justiz eine kostenlose Startet das Herunterladen der DateiInformationsbroschüre zum Vereinsrecht erstellt. Darin werden einfach und verständlich alle Fragen rund um die Gründung, die Geschäftsführung und die Auflösung eines Vereins beantwortet.

Reform des Zugewinnausgleichsrechts

Reform des Zugewinnausgleichsrechts

Seit 50 Jahren gibt es den Zugewinnausgleich, ohne dass er an Aktualität verloren hätte. Heute wird jede dritte Ehe früher oder später geschieden. Bei einer Scheidung wird das Vermögen der Ehegatten auseinandergesetzt. Im gesetzlichen Güterstand (Zugewinngemeinschaft), in dem die Mehrzahl der Ehepaare leben, gibt es dafür den Zugewinnausgleich. Der Grundgedanke des Zugewinnausgleichs liegt darin, den während der Ehe erzielten Ver-mögenszuwachs zu gleichen Teilen auf beide Ehegatten zu verteilen. An diesem Grundgedanken ändert sich nichts. Das am 1. September 2009 in Kraft getretene Startet das Herunterladen der DateiGesetz zur Änderung des Zugewinnausgleichs- und Vormundschaftsrechts korrigiert mehrere Schwachstellen, die von Betroffenen und von Rechtspraktikern aufgedeckt worden sind.

Die Änderungen beim Zugewinnausgleich sorgen für mehr Gerechtigkeit. Künftig wird der wirtschaftliche Erfolg aus der Ehezeit tatsächlich zur Hälfte auf die Ehegatten verteilt. Natürlich bleibt die Berechnung stark schematisiert, damit das Verfahren einfach, klar und gut handhabbar ist. In Zukunft wird jedoch berücksichtigt, wenn ein Ehepartner mit Schulden in die Ehe gegangen ist und diese Schulden während der Ehezeit getilgt wurden. Außerdem können unredliche Vermögensverschiebungen zu Lasten des ausgleichsberechtigten Ehegatten künftig besser verhindert werden.

Nähere Informationen können Sie auch dem Infobrief "Reform des Zugewinnausgleichsrechts" entnehmen, den Sie unter dem Button "Infobriefe" finden.

Versorgungsausgleich

Versorgungsausgleich

Wird eine Ehe geschieden, findet grundsätzlich ein Ausgleich der Rentenanwartschaften statt. Dies bezeichnet man als "Versorgungsausgleich". Dieser Ausgleich hat zur Folge, dass der Ehegatte, der während der Ehe weniger verdient und damit geringere Anwartschaften als sein Ehepartner hat, an den höheren Anwartschaften seines Ehepartners teilnimmt. Der Versorgungsausgleich ist nun in einem eigenen Startet das Herunterladen der DateiGesetz geregelt. Nähere Informationen hierzu finden Sie in der Startet das Herunterladen der DateiPressemitteilung des Justizministeriums.

Patientenverfügung

Patientenverfügung

Das Startet das Herunterladen der DateiDritte Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts ist am 1. Sep­tem­ber 2009 in Kraft ge­tre­ten. Der Deut­sche Bun­des­tag hat am 18. Juni 2009 in 3. Le­sung den Vor­schlag des Ab­ge­ord­ne­ten Stün­ker für eine ge­setz­li­che Re­ge­lung zur Wirk­sam­keit und Reich­wei­te von Pa­ti­en­ten­ver­fü­gung be­schlos­sen. Ab so­fort wer­den die Vor­aus­set­zun­gen von Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und ihre Bin­dungs­wir­kung ein­deu­tig im Ge­setz be­stimmt. Mit einer Pa­ti­en­ten­ver­fü­gung soll dem Arzt der Wille eines Pa­ti­en­ten ver­mit­telt wer­den, der sich zur Frage sei­ner me­di­zi­ni­schen Be­hand­lung nicht mehr selbst äu­ßern kann. Nähere Informationen finden Sie in der Startet das Herunterladen der DateiBroschüre des Bundesjustizministeriums.

Änderung des Erbrechts

Änderung des Erbrechts

Am 2. Juli 2009 ist nun endlich das lange erwartete Gesetz zur Änderung des Erbrechts und des Verjährungsrechts mit Wirkung ab 1.Januar 2010 beschlossen worden. Kernpunkte der wesentlichen Änderungen des Erbrechts ab 2010 sind: Pflegeleistungen werdem im Erbrecht besser berücksichtigt. Die Gründe für eine Entziehung des Pflichtteils werden vereinheitlicht und angepasst. Die Verjährung familien- und erbrechtlicher Ansprüche wird auf die Regelverjährung von 3 Jahren (mit wenigen Ausnahmen) angepasst. Näheres können Sie der Startet das Herunterladen der DateiPressemitteilung des Bundesjustizministerium entnehmen.

Änderung des GmbH-Rechts

Änderung des GmbH-Rechts

Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG)

 Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 19. September 2008 das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG), das am 26. Juni 2008 vom Bundestag beschlossen wurde, gebilligt. Dieses Gesetz tritt zum 1. November 2008 in Kraft und enthält wesentliche Änderungen im Recht der GmbH. Die wichtigsten Änderungen sind nachfolgend kurz dargestellt:

 

 1.         Die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft

 In § 5a GmbHG wird nun in Abweichung von der bisherigen Rechtslage, wonach eine GmbH ein Mindeststammkapital von 25.000,- € aufweisen musste, die Möglichkeit eröffnet, eine GmbH ohne bestimmtes Mindestkapital zu gründen, so dass eine Gründung mit einem Stammkapital von nur 1,- € möglich ist. Dies ist insbesondere für Existenzgründer interessant, die zu Beginn ihrer Tätigkeit nur wenig Stammkapital benötigen, wie z.B. im Dienstleistungssektor. Wichtig zu wissen ist, dass es sich hierbei nicht um eine neue Rechtsform handelt, sondern nach wie vor um eine GmbH. Allerdings muss diese GmbH statt der Bezeichnung „GmbH“ zwingend die Bezeichnung „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)" oder die Abkürzung „UG (haftungsbeschränkt)“ führen.

Im Unterschied zur GmbH mit einem Mindeststammkapital von 25.000,- €  dürfen aber die Gewinne, die in einer haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft erzielt werden, nur zu ¾ an die Gesellschafter ausgeschüttet werden, während ¼ des Gewinns in die Rücklage eingestellt werden muss. Erst wenn durch Satzungsänderung das Stammkapital auf mindestens 25.000,- € erhöht wurde, darf der danach erzielte Gewinn vollständig ausgeschüttet werden. Die Gesellschaft darf dann weiterhin die Bezeichnung „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)" oder die Abkürzung „UG (haftungsbeschränkt)“ führen.

 

2.         Vereinfachtes Gründungsverfahren

Die Gesellschaft kann künftig in einem vereinfachten Verfahren gegründet werden, wenn sie höchstens drei Gesellschafter und höchstens einen Geschäftsführer hat. Für die Gründung ist dann ein Musterprotokoll zu verwenden, das dem Gesetz als Anlage beigefügt ist, wobei hier zwei verschiedene Musterprotokolle zur Verfügung stehen, nämlich ein Startet das Herunterladen der DateiProtokoll für die Gründung einer Ein-Personen-Gesellschaft und ein weiteres Startet das Herunterladen der DateiProtokoll für die Gründung einer Mehrpersonen-Gesellschaft mit höchstens drei Gesellschaftern. Diese Musterprotokolle dürfen für das vereinfachte Gründungsverfahren jedoch überhaupt nicht geändert werden. Wird dieses vereinfachte Gründungsverfahren bei einer Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) angewandt, deren Stammkapital deutlich unter 25.000,- € liegt, führt dies zu einer erheblichen Reduzierung der Gründungskosten.

In der Praxis sind jedoch, insbesondere bei der Gründung einer Mehrpersonen-Gesellschaft, weitere Regelungen dringend empfehlenswert, wie z.B. zu der Frage, ob ein Gesellschafter seinen Geschäftsanteil ohne Zustimmung der Mitgesellschafter veräußern darf, oder ob im Falle des Todes eines Gesellschafters die überlebenden Mitgesellschafter die Erben des Verstorbenen aus der Gesellschaft ausschließen dürfen. Diese wichtigen Fragestellungen sind in dem Musterprotokoll nicht geregelt.

 

3.         Höhe der Stammeinlagen

Bisher musste bei der Gründung einer GmbH mit einem Mindeststammkapital von 25.000,- € die Stammeinlage eines jeden Gesellschafters mindestens 100,- € betragen. Dieser Mindestbetrag ist nun aufgehoben worden, so dass künftig auch eine Stammeinlage von 1,- € zulässig ist. Außerdem kann ein Gesellschafter bei der Gründung der Gesellschaft künftig mehrere Geschäftsanteile übernehmen, wobei die Geschäftsanteile auch unterschiedlich hoch sein können.

 

4.          Genehmigungspflichtiger Unternehmensgegenstand

Bei Gesellschaften, deren Unternehmensgegenstand genehmigungspflichtig ist, wird das Eintragungsverfahren vollständig von dem verwaltungsrechtlichen Genehmigungsverfahren abgekoppelt. Wenn zum Betrieb des Unternehmens eine Genehmigung z.B. nach dem Gaststättengesetz oder eine Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich ist, konnte die GmbH bisher erst dann in das Handelsregister eingetragen werden, wenn bereits bei der Anmeldung zur Eintragung die staatliche Genehmigungsurkunde vorlag. Dies verzögerte die Unternehmensgründung meist erheblich. Zukünftig muss die Genehmigungsurkunde nicht mehr beim Handelsregister eingereicht werden. Selbstverständlich darf die Gesellschaft mit der genehmigungspflichtigen Tätigkeit erst beginnen, wenn die Genehmigung erteilt ist.

 

5.          Sitz der Gesellschaft

Bisher war es einer deutschen GmbH nicht möglich, ihren Verwaltungssitz in das Ausland zu verlegen, da der in der Satzung der Gesellschaft bestimmte Sitz und der Sitz der Verwaltung grundsätzlich übereinstimmen mussten. Nunmehr kann eine deutsche GmbH ihren Verwaltungssitz auch im Ausland haben. Deshalb können künftig insbesondere deutsche Konzerne ihre Auslandstöchter in der Form einer deutschen GmbH führen.

 

Energiesparverordnung

Energiesparverordnung

Die am 1.1.2002 in Kraft getretene Energieeinsparungsverordnung hat zur Folge, dass vor dem 1.10.1978 eingebaute Heizkessel grundsätzlich bis zum 31.12.2006 außer Betrieb genommen werden müssen. Ungedämmte Warmwasserleitungen müssen ebenfalls bis zum 31.12.2006 wärmegedämmt werden. Diese Nachrüstungspflichten gelten für selbstgenutzte Ein- oder Zwei-Familien-Häuser nur dann, wenn ab dem 01.02.2002 ein Eigentumswechsel erfolgte. Der Erwerber eines selbstgenutzten Hauses mit einer Heizungsanlage von 1978 oder früher oder mit nicht gedämmten Leitungen muss daher bis zum Jahresende 2006 Heizung und Wärmedämmung entsprechend nachrüsten.

Informationen zur Grundschuldbestellung

Informationen zur Grundschuldbestellung

Über den nachfolgenden Download-Button können Sie ausführliche Informationen zur Bestellung einer Grundschuld für Ihr Kreditinstitut erhalten. Diese Informationen sind insbesondere für den Käufer eines Grundstücks, eines Hauses oder Eigentumswohnung wichtig, wenn er den Kaufpreis ganz oder teilweise finanziert.


Download des Merkblatt Grundschuld

Saarländische Notarkammer

Saarländische Notarkammer

Hier finden Sie einen Link zur Homepage der Saarländischen Notarkammer, die Ihnen interessante Hinweise zu verschiedenen Themen bietet.

Homepage der Saarländischen Notarkammer

Deutsches Notarinstitut (DNotI)

Deutsches Notarinstitut (DNotI)

Hier finden Sie einen Link zum Deutschen Notarinstitut (DNotI) in Würzburg. Das DNotI veröffentlicht aktuelle Entscheidungen und Hinweise zu notarrelevanten Themen. Die Internetseite des DNotI enthält auch weitere interessante Links, die Sie weiterführen können.
 

Homepage des Deutschen Notarinstituts (DNotI)

Bundesnotarkammer

Bundesnotarkammer

Hier finden Sie einen Link zur Homepage der Bundesnotarkammer, wo Sie insbesondere aktuelle Hinweise der Rechtsprechung und der Gesetzgebung zu notarspezifischen Themen finden können.

 

Homepage der Bundesnotarkammer